Cowork2022

Die COWORK2022

Drei Jahre ist es her, dass die COWORK, Deutschlands größte Konferenz rund um das Thema Coworking, analog stattfand. Philipp, Margarete und Lukas haben auf den Termin hingefiebert und sind stellvertretend für Cowork Nord bis ganz nach Erfurt gereist, um das Revival zu zelebrieren.

Den offiziellen Beginn machte die German Coworking Federation (kurz GCF), einer der drei Veranstalter*innen, am frühen Freitagnachmittag im KrämerLoft, nachdem wir uns registrierten und unsere Batches, von der im Übrigen ausverkauften Veranstaltung, abholten. Die Freude, ein Event dieser Größenordnung live und in Action endlich wieder erleben zu dürfen, war allen Teilnehmenden deutlich anzumerken. Christopher Schmidhofer, ein selbsternannter Coworking-Dinosaurier, von der GCF stimmte alle für das bevorstehende Rahmenprogramm ein. Nicole Sennewald, Inhaberin des KrämerLoft und somit Gastgeberin des ersten Tages, hinterließ ebenfalls ein paar herzliche Worte und freute sich uns bei sich begrüßen zu dürfen.

Im Anschluss folgten gleich zwei Führungen – Eine durch die Altstadt und eine durch das Loft. Die Stadt ist geprägt von exzellent erhaltenen Altbauten, Straßenbahnen, unfassbar vielen Eisdielen und kleinen verwinkelten Gassen. Das Loft, fast genauso verwinkelt über seine vielen Etagen und Gänge, lässt einen deutlichen Hauch von schönstem DIY verspüren und lädt zu vielen Einzelbüros, Open-Spaces, Rückzugsmöglichkeiten und einer liebevoll ausgestalteten Terrasse mitten im Gebäudekomplex ein. Unser Eindruck: Hier lässt es sich sowohl prima arbeiten als auch leben, und das ganz unabhängig vom tollen Wetter, das uns die gesamte Zeit über begleitete.

Bei einem gemeinsamen Abendessen kamen noch einmal alle zusammen und verdauten den sanften Einstieg ins Programm. Handgemachte Snacks, lautstarke Gespräche und fast schon in Vergessenheit geratenes Umarmen rundeten den Abend ab.

Der nächste Austragungsort war das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (kurz ThEx). Diesmal ging es schon früh am morgen nach einem kleinen Frühstück los, da uns ein vollgepackter Tag erwartete. Mithilfe der BarCamp-Methode wurden Themen für den Tag gesammelt und an verschiedenen Orten inner- und außerhalb des Gebäudes ausgetragen. Im Mittelpunkt standen hierbei keine Speaker*innen, sondern die Teilnehmenden selbst.

So entstanden insgesamt sechs Sessions mit jeweils mehreren Themenblöcken. Zum Glück stieß Margarete unterstützend in die Runde, um möglichst viele Themen abzugreifen. Coworking „Unwissenden“ erklären, Coliving, Förderung, Community-Events und Communitybuilding bei Workation waren nur einige der vielfältigen Themen und Gesprächsrunden, an denen wir fleißig Input in uns auf aufsogen und unser eigenes Know-How und unsere Gedanken teilten.

Einen gemütlichen Ausklang gab es erneut. Diesmal im Nerly, wo uns das Thüringer Kulturgut in Form einer wirklich köstlichen Rostbratwurst serviert wurde. Beim anschließenden traditionellen Coworking Quiz wetteiferten alle Teilnehmenden und Veranstalter*innen, eingeteilt in drei Teams, um die goldene Kuh. Neben Staunen, über all die unglaublichen Fakten rund um Coworking, war der Abend vor allem von herzlichem Gelächter geprägt.

Zurückgereist sind wir von diesem Wochenende mit viel Wissen in unseren Köpfen, Hoffnung in unseren Gemütern und Freude in unseren Herzen. Es war wirklich wunderschön zu sehen, dass sich die Coworking-Szene nach zwei Jahren Pandemie nicht hat unterkriegen lassen und sich weiter tapfer bis fröhlich für das Thema in Deutschland einsetzt. Ein großer Dank gilt allen Veranstalter*innen, Sponsor*innen, Teilnehmenden und sonstigen Menschen, die sich mit uns austauschten, ihre Visionen teilten und uns Mut und Hoffnung für die kommende Zeit mitgaben.

Wir hoffen alle von euch und einen Zuwachs auf der nächsten COWORK vom 24. – 26. März (Termin fett im Kalender anstreichen!) in Solingen und Wuppertal wiederzusehen.

Hier gibt es Infos zur COWORK2023.