Traum-Location am See: Der Coworking Space Cobaas

Cowork Nord setzt seine Suche nach New Work Spaces fort. Unser Testproband Carsten Lorenzen wurde dabei erneut in der beschaulichen Kleinstadt Preetz fündig.

Nur wenige Kilometer vom Hotel Neeth entfernt kann man in dem Gebäude einer früheren Musikschule aus dem 19 Jhd. entspannt und mit außergewöhnlichen Ambiente coworken. Dort liegt der Coworking Space Cobaas. Das Setup umfasst zudem mehrere Pavillons, die im Stile von Tiny Houses errichtet wurden.

Als großer Fan der Idee von Tiny Houses bin ich ganz gespannt auf den Space, wo mich die Inhaber Petra und Thomas vor den Coworking- Pavillions im Containerformat nett empfangen. Los geht’s mit einer Führung durch die neuen Räumlichkeiten. Dabei komme ich aus dem Staunen nicht raus. Es fällt mir auf, dass die drei Pavillons wirklich nicht mehr als die Form eines Containers geerbt haben, denn sie zeichnen sich durch eine hohe Individualität mit vielen pikanten Details aus.

Besonders angetan hat mich als studierter Geograph zB. die Wandtapete aus einem Zusammenschnitt von diversen Land- und Stadtkarten. Das ist aber nur eines von vielen tollen und durchdachten Details im Cobaas. Bei Kaffee und Snacks im Besprechungs-Pavillion erfahre ich von Petra und Thomas die Entstehungsgeschichte von Cobaas.

Im Gespräch finde ich dann heraus, dass Petra und Thomas Exilberliner sind und wundere mich dann auch nicht mehr darüber, dass die Beiden für norddeutsche Verhältnis ungewöhnlich gesprächig sind. Diese Berliner Art von Humor hätte mir schon in den ersten Minuten des Kennenlernens auffallen können, denke ich mir. Tief ins Gespräch über die zukünftige Entwicklung von Coworking verwickelt, verpasste ich dann fast mein „Zoommeeting“. Thomas empfahl mir dann den schalldichten Raum in einem der Pavillons für die Videokonferenz auszuprobieren.

Halbwegs rechtzeitig zum Zoomtermin geschafft, konnte ich im schalldichten Raum mit idealer Ausleuchtung und Netzverbindung „Zoomen“. So flüssig, wie hier, lief eine Videokonferenz bei mir zu Hause in der Großstadt Kiel noch nie. Nach einer Stunde Zoom, möchte Thomas mich dann über das komplette Gelände führen. So langsam erkenne ich, dass ich hier zum Arbeiten erstmal nicht kommen würde, denn das Areal ist einfach zu groß.

Zuallererst darf ich mir die Räumlichkeiten in der Musikschule anschauen. Die vielen Details dort begeistern mich. Hier trifft das 19. Jhd. auf modernes Coworking.

Thomas erklärt mir an einem Smartboard  – ein weiteres Beispiel für die rundum perfekte technische Ausstattung – das Angebot von Cobaas. Da die alte Musikschule mehrere Ferienwohnungen im Angebot hat, werden verschiedene „Workation-Pakete“ angeboten. Also Übernachtung in der Ferienwohnung + Arbeiten im Coworking- Space. Gerade viele Städter fragen diese Option der Erholung im ländlichen Raum gekoppelt mit Coworking  immer mehr nach, erzählt Thomas.

Und Erholung bietet dieser Coworking Space auf jeden Fall, denn zum Gelände der alten Musikschule gehört ein riesiger Garten, der sich bis zum Kirchsee erstreckt, wie ich beim Rundgang mitbekomme. Und schon kommen bei mir selber die Idee auf mit meiner Freundin einen Kurzurlaub in einer der Ferienwohnungen zu machen. Warum auch immer Urlaub in der Ferne, wenn es vor der Haustür so traumhafte Ecken gibt.

Am sauberen und kristallklaren Kirchsee angekommen entschließe mich kurzerhand in das fantastische Wasser zu springen.

Ein wenig kalt ist das Wasser noch – mehr als 15 Grad sind es auf jeden Fall noch nicht. Zum Glück gibt es danach noch die Möglichkeit eine warme Dusche zu nehmen, eine alte Ferienwohnung wurde als Besprechungs – und Duschraum für Coworker umfunktioniert. Hinterher fühle ich mich großartig!

Im Anschluss genieße ich noch ein wenig in die Sonne auf die Terrasse der Cowork- Pavillions. Nach ein paar Telefonaten mache ich mich dann schweren Herzens auf den Weg und werde von Thomas herzlich verabschiedet.

Zusammenfassend war der Tag an meinem neuen Work Space Cobaas fernab vom Großstadtlärm äußerst entspannend und fühle sich wie Urlaub an. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit auch draußen auf der Pavillionterrasse zu arbeiten, das weitlaufende ubnd wunderschöne Gelände um die Musikschule und nicht zuletzt die Möglichkeit jederzeit in den Kirchsee springen zu können. Ein schöneren Arbeitspaltz kann ich mir, insbesondere im Sommer, kaum vorstellen.